Rückenschmerzen, Bandscheibenschäden Arthrose/Arthritis der Wirbelgelenke


Sportarzt Dr. Eduard Lanz, Teamarzt von mehreren Nationalmannschaften (z.B. Tennis Davis Cup, Fed Cup) empfiehlt und verwendet in seiner Sportarzt-Praxis "Arthrobene Plus" bei Arthrose
 

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Eine Mehrzahl der Menschen in Mitteleuropa leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter Rückenschmerzen. Meistens verursacht durch zu wenig Bewegung, falsche Körperhaltung und Verspannungen durch Stress. Das beste Mittel gegen Rückenschmerzen ist körperliches Training. Auch bei einem sogenannten "Hexenschuss" soll der Patient so schnell wie möglich das Bett verlassen und sich bewegen. Wenn eine Behandlung zu spät beginnt, können die Schmerzen chronisch werden. Durch medizinische Trainingstherapie und Verhaltenstherapie sowie intensive Rückenschulung und aktive körperliche Belastung wird der chronisch schmerzende Rücken gestärkt. Wie bei allen Schmerzzuständen ist es notwendig, die Ursache zu erforschen, statt mit Medikamenten nur die Schmerzen zu unterdrücken.

Um Rückenschmerzen gar nicht erst entstehen zu lassen, empfehlen Fachleute, bereits bei Säuglingen und Kleinkindern Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen um Haltungsschäden frühzeitig zu erkennen, die in späterer Folge zu Verschleißerscheinungen führen können. Körperliche Aktivität und Sport kräftigen Rückenmuskulatur und Bauchmuskulatur und stabilisieren die Wirbelsäule. Weniger Muskel bedeuten frühere Entstehung von Rückenschmerzen, Arthrose und Osteoporose. Leider leiden heute bereits mehr als die Hälfte der Kinder im Schulalter unter Rückenschmerzen. Deshalb fordern Orthopäden schon seit Jahren eine höhere Gewichtung von Schulsport-Aktivitäten.

Rückenschmerzen: Ursachen und typische Beschwerden
Abweichungen von der "natürlichen" Körperhaltung belasten die Wirbelsäule. Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbeln, die durch Gelenke (Knorpel) untereinander beweglich sind. Man unterscheidet Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule sowie Kreuzbein und Steißbein. Zwischen den Wirbelkörpern liegen die Bandscheiben. Sie dienen als Bewegungselemente und schützen die Wirbelkörper vor Abrieb und Verschleiß. Auch Stöße und ähnliche Belastungen werden durch sie in elastische Strukturen abgelenkt. Etliche Muskeln, Sehnen und Bänder stützen zusätzlich die Wirbelsäule. Verspannungen der Rückenmuskulatur lösen Rückenschmerzen aus. Je nachdem welche Region betroffen ist, kommt es zu Nackenschmerzen, Schulterschmerzen, Rückenschmerzen oder Kreuzschmerzen.

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Typische Auslöser für Verspannungen
  • Falsche Bewegungsabläufe und Fehlhaltungen
  • Falsches Tragen und Heben von schweren Lasten
  • Psychische Belastungen (Sorgen und Ängste können verkrampfend wirken)
  • Übergewicht (Verspannung durch falsche Körperhaltung)
  • Bewegungsmangel (langes Sitzen)
  • Rückenmuskeln und Bauchmuskeln sind zu schwach

Nackenschmerzen entstehen meist bei sitzenden Tätigkeiten z.B. langen Schreibtischarbeiten. Durch einseitige Belastung und Haltungsfehler verkrampft die Muskulatur der Halswirbelsäule. Oft kommt es dadurch auch zu Kopfschmerzen.
Einen Hexenschuss oder Ischiasbeschwerden können plötzliche Drehbewegungen und Bückbewegungen auslösen. Dies sind umgangssprachliche Begriffe für Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Beim Hexenschuss ist der Schmerz auf den Bereich der Wirbelsäule beschränkt. Durch "falsche" Bewegungsmuster werden Wirbelgelenke oder die Bandscheiben geschädigt und in ihrer Funktion beeinträchtigt. Die dadurch entstehenden Schmerzen führen zu Verspannungen der Rückenmuskulatur. Bewegung ist dann kaum noch möglich. Die dann durchgeführte Schonhaltung löst zusätzliche Verspannungen und Schmerzen aus. Beim Ischiasschmerz geht der Schmerz bis in die Beine hinunter. Ursache kann ein Bandscheibenvorfall sein, bei dem die vorgefallene Bandscheibe auf den Ischiasnerv drückt. Auch chronische Verspannungen oder Arthrosen (Abnutzung) der Wirbelgelenke können den Nerv reizen und zu starken Hüftschmerzen führen. In schlimmen Fällen kommt es sogar zu Taubheitsgefühl oder Lähmungserscheinungen in den Beinen. Ein Bandscheibenvorfall wird durch ständige Fehlhaltungen begünstigt. Die Muskulatur und die Bänder verkürzen sich und die Bandscheiben werden einseitig belastet. Dadurch kann sich der Bandscheibenkern verlagern und auf das Rückenmark bzw. auf die hier austretenden Rückenmarksnerven drücken. Ein Bandscheibenvorfall kann sehr schmerzhaft sein.

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